Mittelalterliche Wasserburg in Goldbeck, Brandenburg, Deutschland, Kulturdenkmal.
Schloss Goldbeck ist eine historische Wasserburg in Goldbeck, einem Ortsteil von Wittstock/Dosse in Brandenburg, Deutschland. Um 1300 von den Grafen von Lindow-Ruppin erbaut, verfügt sie über ein einzigartiges Ein-Mann-Durchgangstor. Das Schloss ist ein geschütztes Baudenkmal und wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrfach renoviert.
Schloss Goldbeck ist ein historisches Schloss im Dorf Goldbeck, einem Ortsteil von Wittstock/Dosse im Landkreis Ostprignitz-Ruppin in Brandenburg, Deutschland. Das als Baudenkmal ausgewiesene Schloss wurde um 1300 ursprünglich als Wasserburg von den Grafen von Lindow-Ruppin zur Sicherung ihres Territoriums errichtet. Der Ort wurde erstmals 1325 in einer Urkunde erwähnt. Der Burggraben, der einst von der Dosse gespeist wurde, ist heute trocken. Eine Besonderheit des Schlosses ist sein schmales Durchgangstor, bekannt als „Schlupfpforte“, die einzige noch erhaltene ihrer Art in Brandenburg. Im Laufe seiner Geschichte wurde Schloss Goldbeck mehrfach umgebaut, um wechselnden architektonischen Vorlieben zu entsprechen. 1424 diente es den berüchtigten Raubrittern Hans von Bosel und Klaus von Königsmark als Zuflucht. Nach dem Aussterben der Linie Lindow-Ruppin wurde das Schloss 1524 unter Kurfürst Joachim I. ein bischöfliches Lehen. 1548 wurde Johann Gans Edler von Putlitz von Kurfürst Joachim II. zum Verwalter des Schlosses ernannt. In den letzten Jahren wurde dem Kunst- und Kulturförderverein Land-Stadt-Wittstock 2016 ein Raum im Schloss zur Verfügung gestellt, was seine anhaltende kulturelle Bedeutung unterstreicht.