Ruine einer Burg auf einem Hügel in Greiffenberg, Brandenburg, erbaut um 1224.
Burg Greiffenberg ist eine ruinierte Höhenburg in Greiffenberg, Angermünde, Brandenburg, Deutschland. Um 1224 erbaut, diente sie als Sitz der Familie von Greiffenberg. Die Burg weist bedeutende Überreste auf, darunter einen Turm und Ringmauern, und ist als Baudenkmal eingetragen.
Die Burg Greiffenberg, auch als Ruine Greiffenburg bekannt, ist eine Ruinenburg auf einem Hügel in Greiffenberg, einem Teil von Angermünde im Landkreis Uckermark in Brandenburg, Deutschland. Sie wurde um 1224 erbaut und diente zunächst als Sitz der Familie von Greiffenberg, die dort ein Hospital gründete. Der Besitz der Burg wechselte aufgrund regionaler Konflikte mehrfach. 1349 wurde sie unter dem Herzog von Pommern bestätigt, 1354 wieder an die Mark Brandenburg zurückgegeben, 1426 von Pommern erobert und 1446 erneut Brandenburg überlassen. Von 1473 bis 1803 gehörte sie der Familie von Sparr, die während des Dreißigjährigen Krieges Schäden erlitt. Seit 1850 befindet sie sich im Besitz der Grafen von Redern. Die Burg ist als Baudenkmal anerkannt und weist bedeutende Überreste auf, darunter einen 12 Meter hohen Rest eines Rundturms, Teile der Ringmauern und Spuren des Grabens. Das überwiegend aus Backstein und Feldstein errichtete Bauwerk umfasst ein quadratisches Torhaus und Wehrtürme. Auf einem künstlich aufgeschütteten Hügel gelegen, überblickt sie das Welsetal. Heute ist die Burg Greiffenberg ein beliebtes Ziel für alle, die sich für mittelalterliche Architektur und Geschichte interessieren, und bietet Einblicke in ihre bewegte Vergangenheit und architektonische Bedeutung.