Slawische Burgruine auf einer Halbinsel in Neuruppin, Deutschland.
Burgwall Treskow ist eine slawische Niederungsburg-Ruine in Neuruppin, Brandenburg, Deutschland. Sie liegt auf einer Halbinsel im Ruppiner See und stammt aus dem 8. bis 12. Jahrhundert. Das Gelände ist heute ein geschützter Park und veranstaltet den jährlichen Treskower Burgwall-Lauf.
Burgwall Treskow ist eine historische Stätte im Landkreis Brandenburg, innerhalb der Stadt Neuruppin, Deutschland. Es handelt sich um die Überreste einer slawischen Niederungsburg, gelegen auf einer Halbinsel im Ruppiner See, südöstlich von Treskow. Die Anlage stammt aus dem 8. bis 12. Jahrhundert und war Teil des ehemaligen Stammesgebiets der Zamzizi im Ruppiner Land. Heute gilt die Burg als Burgstall, was bedeutet, dass sie nicht mehr steht, ihre Erdwerke jedoch noch sichtbar sind. Das ovalförmige Plateau mit einem Durchmesser von etwa 80 Metern ist in den kälteren Monaten zu sehen, wenn die Vegetation weniger dicht ist. Im Sommer ist das Gebiet stark überwuchert, was den Zugang erschwert. Die Stätte liegt gegenüber dem Dorf Gnewikow und ist Teil eines geschützten Parks namens „Geschützter Park Burgwall“. Seit 1981 findet in diesem bewaldeten Gebiet jährlich der Treskower Burgwall-Lauf statt, ein Laufereignis. Der Burgwall Treskow ist ein wichtiges archäologisches und kulturelles Wahrzeichen, das das slawische Erbe der Region widerspiegelt und Einblicke in die frühe mittelalterliche Periode des Gebiets bietet.