Mittelalterliche Burgruine in Gerswalde, Deutschland, mit historischer Bedeutung.
Burg Gerswalde ist eine mittelalterliche Burgruine in Gerswalde, Uckermark, Deutschland. Sie wurde zwischen 1239 und 1250 von den Markgrafen von Brandenburg erbaut und diente mehreren Markgrafen als Residenz. Teilweise restauriert, fungiert sie heute als Museum und ist ein ausgewiesenes Baudenkmal.
Burg Gerswalde ist eine mittelalterliche Burg in der Stadt Gerswalde im Landkreis Uckermark, Deutschland. Sie wurde erstmals 1256 erwähnt und wurde wahrscheinlich zwischen 1239 und 1250 von den Markgrafen von Brandenburg errichtet, um askanische Gebiete gegen Pommern und Mecklenburg zu verteidigen. Die Burg diente von 1271 bis 1311 mehreren Markgrafen von Brandenburg als Residenz. Nach dem Ende der Askanier-Dynastie wechselte der Besitz häufig; 1447 erwarb sie die Familie von Holtzendorff, gefolgt von der Familie von Arnim im Jahr 1463 als Lehen. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde die Burg erheblich beschädigt, später jedoch in späteren Jahrhunderten teilweise restauriert, insbesondere 1993. Heute steht Burg Gerswalde als Ruine und ist vom Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum als Baudenkmal anerkannt. Die Burg weist die Form einer Wasserburg mit quadratischem Grundriss auf und wurde aus Feldstein und Ziegeln errichtet. Zu den bemerkenswerten Elementen gehört die „Neue Kemenate“, einer der wenigen erhaltenen Wohntürme mit hohem Eingang in Brandenburg. Die Anlage bietet umfangreiche Reste der mittelalterlichen Struktur, und Besucher können die Burg im Rahmen von Führungen oder Museumsbesuchen erkunden, auch wenn konkrete Angaben zu den Öffnungszeiten nicht gemacht werden.