Rekonstruiertes Barockpalais in Potsdam, heute Sitz des Brandenburger Landtags.
Das Stadtschloss in Potsdam, Deutschland, ist ein rekonstruiertes Barockpalais am Alten Markt. Es wurde ursprünglich von 1662 bis 1669 erbaut und 1744–1752 für Friedrich den Großen von Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff neu errichtet; 1945 beschädigt, 1960 abgerissen und 2013 erneut als Landtag Brandenburg fertiggestellt.
Das Stadtschloss, auch als Potsdamer Stadtschloss bekannt, ist ein historisches Gebäude in Potsdam, Deutschland. Ursprünglich zwischen 1662 und 1669 im Barockstil errichtet, wurde es später von 1744 bis 1752 unter der Leitung des Architekten Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff für Friedrich den Großen im Rokokostil erweitert. Das Schloss diente als Winterresidenz der brandenburgischen Kurfürsten und später der Könige von Preußen. Es wurde bei den Bombenangriffen des Zweiten Weltkriegs 1945 schwer beschädigt und anschließend 1959–1960 von der Regierung der DDR abgerissen. Nach der deutschen Wiedervereinigung wurde das Schloss zwischen 2006 und 2013 rekonstruiert, wobei die Fassade in ihr Erscheinungsbild des 18. Jahrhunderts zurückversetzt und das Innere modernisiert wurde, um den Brandenburgischen Landtag, das Landesparlament, aufzunehmen. Bei der Rekonstruktion wurden originale architektonische Elemente in die Fassade integriert. Das Stadtschloss liegt am Alten Markt, einem zentralen Platz in Potsdam, und ist ein bedeutendes Beispiel friderizianischer Rokokoarchitektur. Die Restaurierung des Gebäudes war Teil einer umfassenderen Bemühung, Potsdams historische Stadtlandschaft wiederzubeleben, und es dient heute als Symbol des kulturellen Erbes und der politischen Geschichte in der Region. Die Rekonstruktion des Schlosses wurde von öffentlichen und privaten Initiativen unterstützt und spiegelt seine Bedeutung für die lokale Gemeinschaft wider.