Denkmalschutzgeschütztes Schloss mit Barockgarten in Groß Schacksdorf, Brandenburg.
Gutshaus Groß Schacksdorf ist ein denkmalgeschütztes Schloss in Groß Schacksdorf-Simmersdorf, Brandenburg, Deutschland. Zum Gelände gehören ein Herrenhaus, ein Inspektorenhaus und ein Garten. Ursprünglich eine Befestigung aus dem 13. Jahrhundert, wurde es nach umfangreichen Renovierungen durch eine Berliner Architektenfamilie zu einem Kulturort für Konzerte und Ausstellungen.
Gutshaus Groß Schacksdorf ist ein denkmalgeschütztes Schloss in der Gemeinde Groß Schacksdorf-Simmersdorf im Landkreis Spree-Neiße in Brandenburg, Deutschland. Die Anlage umfasst ein Herrenhaus, ein Inspektorenhaus mit zugehörigen Gebäuden und einen Garten. Ursprünglich befand sich an diesem Ort eine Verteidigungsbefestigung aus dem 13. oder 14. Jahrhundert, umgeben von Gräben. Im Jahr 1735 wurde das Gut in drei feudale Güter aufgeteilt und später von Rahel Dorothea von Jasmund wiedervereint. Mitte des 18. Jahrhunderts gehörte es Karl Johann Erdmann von Thielau. Das Herrenhaus, ein zweigeschossiger Backsteinbau mit Satteldach, stammt aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts und wurde um 1801–1830 erweitert. Das um 1840 errichtete Inspektorenhaus verfügt über ein Walmdach und liegt unmittelbar neben dem Hauptgebäude. Der Komplex ist als architektonisches Denkmal in Brandenburg anerkannt und steht unter Denkmalschutz. Der zunächst barocke Garten wurde später im Stil eines englischen Landschaftsgartens umgestaltet. Heute finden im Schloss kulturelle Veranstaltungen wie Konzerte, Ausstellungen und Hochzeiten statt, und es wurde als Filmkulisse genutzt. Es liegt westlich des Dorfzentrums in der Straße Am Zentrum 3 in Groß Schacksdorf.