Schloss in Hohenbocka, Brandenburg, umgeben von einem großen Park.
Schloss Hohenbocka ist ein Schloss in Hohenbocka, Brandenburg, Deutschland. Es wurde 1897–1898 von der Familie von Götz erbaut und ersetzte ein früheres Herrenhaus. Das Anwesen, das heute der Drochow-Gruppe gehört, umfasst mehrere Gebäude und einen Park und ist ein geschütztes Baudenkmal.
Schloss Hohenbocka ist ein Schloss im Dorf Hohenbocka in Brandenburg, Deutschland, im Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Es ist ein geschütztes Baudenkmal und befindet sich im Besitz der Drochow-Unternehmensgruppe. Der Schlosskomplex steht auf einem 66.045 Quadratmeter großen Gelände und ist von Parkanlagen umgeben. Das Hauptschloss wurde 1897–1898 von der Familie von Götz erbaut und ersetzte ein älteres Herrenhaus, das 1902 abgerissen worden war. Zum Anwesen gehören außerdem ein kleineres Schloss, ein Gartenhaus, Stallungen und Remisen. Die Stallungen und Remisen wurden 1904 hinzugefügt, und das kleinere Schloss wurde 1909 für einen der Söhne der Familie errichtet. Nachdem die Familie von Götz 1945 vertrieben und enteignet worden war, wurde das Gebäude für Vertriebene genutzt, dann als medizinische Einrichtung, als Sanatorium, als Quarantänestation und später als Wohnort für Kinder mit Behinderungen. Renovierungsarbeiten wurden in den 1980er Jahren und erneut in den 1990er Jahren durchgeführt. Von 2009 bis 2013 wurden der Komplex und der Park umfassend restauriert und in ein Gesundheits- und Konferenzhotel umgewandelt.