Historisches neoklassizistisches Schloss in Bernau bei Berlin, Deutschland, mit Park.
Schloss Börnicke ist ein historisches Gut in Bernau bei Berlin, Deutschland. Es wurde zwischen 1909 und 1911 vom Architekten Bruno Paul im neoklassizistischen Stil neu erbaut und verfügt über einen malerischen Park. Das Gut diente verschiedenen Zwecken, darunter als Militärhospital und als Schule, und ist heute ein Kulturdenkmal.
Schloss Börnicke ist ein historisches Gut in Börnicke, nahe Bernau bei Berlin, Deutschland. Ursprünglich wurde es im späten 18. Jahrhundert als Herrenhaus errichtet und zwischen 1909 und 1911 unter der Leitung des Bankiers Paul von Mendelssohn-Bartholdy und des Architekten Bruno Paul umfassend renoviert, wobei es einen neoklassizistischen Stil annahm. Zum Gut gehören verschiedene Gebäude wie das Hauptgebäude, der Wasserturm, das Inspektorenhaus, die Brauerei, das Pumpenhaus, die Stallungen und das Orangeriegebäude. Der umgebende Park, der in der Mitte des 19. Jahrhunderts angelegt wurde, umfasst weitläufige Rasenflächen, einen kleinen See und einen Gartentempel. Während des Zweiten Weltkriegs diente Schloss Börnicke der Roten Armee als Militärhospital. Nach dem Krieg wurde es von der Kommunistischen Partei Deutschlands genutzt und später bis 1992 als Ferienheim und Einrichtung für behinderte Kinder verwendet. 2003 wurde das Gut an die Schloss Börnicke GmbH verkauft, die mit Restaurierungsarbeiten begann. Das Gelände wird heute für Film- und Fotoproduktionen genutzt und ist der Öffentlichkeit allgemein nicht zugänglich. Es steht als Baudenkmal in Brandenburg unter Denkmalschutz. Zu den aktuellen Plänen gehört die Umwandlung in ein Automuseum, verbunden mit kulturellen Veranstaltungen und Programmen zur Berufsausbildung, wobei seine historische Bedeutung erhalten bleiben soll.