Schloss in Genshagen, Deutschland, das kulturelle Veranstaltungen und Konferenzen veranstaltet.
Schloss Genshagen ist ein Schloss in Genshagen, einem Ortsteil von Ludwigsfelde, südwestlich von Berlin. Es wurde zwischen 1878 und 1880 erbaut und im frühen 20. Jahrhundert erweitert. Heute ist es Sitz der Stiftung Genshagen, in der Konferenzen und Veranstaltungen stattfinden, die die deutsch-französische Zusammenarbeit fördern, und es dient als Baudenkmal des architektonischen Erbes.
Schloss Genshagen ist ein historisches Schloss im Dorf Genshagen, das zu Ludwigsfelde im Landkreis Teltow-Fläming südwestlich von Berlin, Deutschland, gehört. Ursprünglich wurde es zwischen 1878 und 1880 als Herrenhaus für Baron von Eberstein erbaut und auf dem Fundament eines älteren Bauwerks aus der Zeit um 1700 errichtet. Das Schloss wurde 1910–1912 und erneut 1914 umfassend renoviert und erweitert und erhielt dabei einen eklektischen Architekturstil. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Familie von Eberstein enteignet, und das Schloss wurde von der DDR als landwirtschaftliche Akademie genutzt. Nach der deutschen Wiedervereinigung wurde es unter Brandenburgs Sozialministerin Regine Hildebrandt zu einer Bildungseinrichtung. Mitte der 1990er Jahre übernahm das Berlin-Brandenburgische Institut für deutsch-französische Zusammenarbeit, und bis 2003 wurden umfangreiche Renovierungen abgeschlossen. Heute beherbergt Schloss Genshagen die Stiftung Genshagen, eine Stiftung, die Konferenzen und Veranstaltungen organisiert, darunter Treffen des Weimarer Dreiecks. Das von einem 7,5 Hektar großen Park umgebene Schloss wird auch für offizielle staatliche Anlässe genutzt. Es ist als bauhistorisches Denkmal anerkannt und erhält Unterstützung von verschiedenen deutschen und französischen Einrichtungen. Zu den bekannten Besuchern gehörten Gerhard Schröder und Jacques Chirac.