Barockes Schloss und ehemaliger königlicher Wohnsitz bei Beeskow, Brandenburg, Deutschland.
Schloss Kossenblatt ist ein Schloss in Tauche, Brandenburg, Deutschland, nahe Beeskow im Landkreis Oder-Spree. Es wurde zwischen 1705 und 1712 als königlich-preußisches Jagdschloss und Sommerresidenz erbaut und ist ein eingetragenes Baudenkmal. Es ist mit Schäden am Fundament erhalten geblieben und steht seit langem weitgehend leer.
Schloss Kossenblatt ist ein barockes Schloss in Tauche, nahe Beeskow in der Region Landkreis Oder-Spree in Brandenburg, Deutschland. Es wurde zwischen 1705 und 1712 erbaut und diente als Jagdschloss und Sommerresidenz für König Friedrich Wilhelm I. von Preußen. Das Schloss liegt auf einer Insel in der Spree und ist in Brandenburg als Baudenkmal anerkannt. Trotz seiner historischen Bedeutung war das Schloss über weite Teile seiner Existenz weitgehend unbewohnt und ungenutzt, mit einer bemerkenswerten Nutzung durch Eleonore von Dönhoff von 1711 bis 1726. Das Gebäude befindet sich derzeit in einem schlechten Zustand und leidet aufgrund seiner instabilen Lage unter Schäden am Fundament. Es laufen Bemühungen, den Ort wiederzubeleben, mit Plänen, ihn in eine Touristenattraktion mit Führungen, Hochzeiten, Konzerten und Festivals zu verwandeln. Anna Fiebig, die derzeitige Eigentümerin, arbeitet mit den örtlichen Behörden zusammen, um die durch die Wasserstandsschwankungen in der Spree verursachten strukturellen Probleme zu bewältigen. Der umliegende Schlosspark wurde teilweise restauriert, was die Zugänglichkeit verbessert. Legenden von verstecktem Schatz und die spukende Präsenz einer „Weißen Frau“ verleihen der bewegten Vergangenheit des Schlosses zusätzliche Faszination und wecken das Interesse von Historikern und Touristen.