Barockes Schloss, heute eine Schule in Straupitz, Brandenburg, Deutschland.
Schloss Straupitz ist ein spätbarockes Schloss in Straupitz, Brandenburg, Deutschland. Es wurde zwischen 1795 und 1798 von Karl Willibald von Houwald erbaut und dient heute als Grundschule. Ursprünglich von Wassergräben umgeben, wurde das Schloss von 1997 bis 2002 nach einer Nutzung für verschiedene Zwecke restauriert.
Schloss Straupitz, gelegen in der Gemeinde Straupitz in Brandenburg, Deutschland, ist ein historisches Schloss mit einer reichen architektonischen und kulturellen Geschichte. Ursprünglich befand sich an diesem Ort eine Wasserburg, die zwischen 1795 und 1798 durch das heutige spätbarocke Schloss ersetzt wurde, das von Carl Gottlob Willibald von Houwald in Auftrag gegeben wurde. Das Gebäude zeichnet sich durch eine schlichte verputzte Gestaltung mit Mansarddach und eine Fassade aus, die durch einen Mittel- und Eckrisalit gegliedert ist. 1820 wurde eine hölzerne Wasserleitung installiert, um frisches Wasser aus Pintschens Quell zu liefern, das auch in der Schlossbrauerei verwendet wurde. Das Gut war eines der größten in Brandenburg und umfasste über 7.000 Hektar. Nach 1884 wurde das Schloss unter Ernst Otto Graf von Houwald modernisiert, doch viele Veränderungen wurden 1903 von seinem Sohn Christoph-Heinrich von Houwald zurückgenommen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Familie von Houwald enteignet, und das Schloss wurde 1947 zu einer Schule. Von 1997 bis 2002 fand eine Restaurierung statt. Der umliegende Park, inspiriert von englischen Landschaftsgärten, verfügt über Wege, kleine Seen und vielfältige Bäume. Heute dient Schloss Straupitz weiterhin als Bildungseinrichtung und bewahrt seine historische Bedeutung und sein architektonisches Erbe.