Neoklassizistisches Château in Calau, Deutschland, heute ein Architekturbüro.
Schloss Zinnitz ist ein neoklassizistisches Château in Zinnitz, einem Ortsteil von Calau südlich des Spreewaldes in Brandenburg, Deutschland. Es wurde 1818/1819 erbaut und später von Robert von Patow umgestaltet; heute ist es ein Baudenkmal und wird als Architekturbüro und Wohngebäude genutzt.
Schloss Zinnitz ist ein neoklassizistisches Schloss im Ortsteil Zinnitz, einem Teil der Stadt Calau, südlich des Spreewalds in Brandenburg, Deutschland. Ursprünglich wurde es zwischen 1818 und 1819 von der Familie Des Granges errichtet und 1842 später von Robert von Patow umfassend umgebaut, wodurch es in ein spätneoklassizistisches Anwesen verwandelt wurde. Das Schloss ist als architektonisches Kulturdenkmal anerkannt und dient derzeit als Architekturbüro und Wohngebäude. Historisch reicht der Standort bis ins 11. Jahrhundert zurück; frühe Erwähnungen beziehen sich auf einen befestigten Wohnsitz, der möglicherweise mit dem polnischen Herzog Bolesław I. verbunden ist. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte es mehrfach den Besitzer, darunter auch die Familie Bocksdorf, die durch Dietrich von Bocksdorfs rechtliche Bedeutung im 15. Jahrhundert bemerkenswert war. Im 20. Jahrhundert wurde das Schloss für verschiedene Zwecke genutzt, unter anderem als Schule und während der NS-Zeit als Arbeitslager. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands erwarb der Architekt Robert Scholz das Schloss und begann in den 1990er-Jahren mit der Restaurierung, um seinen historischen Charakter zu bewahren. Heute ist Schloss Zinnitz ein Kulturdenkmal, das seine reiche Geschichte und architektonische Bedeutung widerspiegelt, und ist gelegentlich für Besucherführungen und besondere Veranstaltungen geöffnet.