Barockschloss im Branitzer Park in Cottbus, mit Innenräumen von Pückler-Muskau.
Schloss Branitz ist ein barockes Schloss in Cottbus, Brandenburg, Deutschland, umgeben vom renommierten Branitzer Park. Der von Hermann von Pückler-Muskau gestaltete Park ist ein Meisterwerk der Landschaftsgestaltung. Das Schloss stammt aus den 1770er Jahren und dient heute als Museum, das Pücklers Vermächtnis präsentiert.
Schloss Branitz ist ein barockes Schloss in Cottbus, Brandenburg, Deutschland. Es wurde in den 1770er Jahren erbaut und verfügt über von Hermann von Pückler-Muskau gestaltete Innenräume mit Möbeln aus der Zeit um 1860. Das Schloss ist Teil des renommierten Branitzer Parks, eines Meisterwerks der Landschaftsgestaltung, das von Pückler geschaffen wurde. Der Park umfasst etwa 100 Hektar und beinhaltet Zieranlagen, die sich über mehr als 600 Hektar erstrecken, mit elegant angelegten Seen und Wasserläufen. Branitz kam 1696 in den Besitz der Familie Pückler. Hermann von Pückler-Muskau zog 1845 nach dem Verkauf von Schloss Muskau nach Branitz und begann mit der Entwicklung des Parks. Das Schloss diente ihm bis zu seinem Tod im Jahr 1871 als Altersruhesitz; anschließend wurde er in einem pyramidenförmigen Grabmal im Park beigesetzt. Heute wird Schloss Branitz von der Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz verwaltet, die das kulturelle Erbe des Ortes bewahren und fördern will. Die Stiftung hat bedeutende Mittel für Renovierungen erhalten und strebt an, dass Park und Schloss den Status des UNESCO-Weltkulturerbes erhalten. Der Ort ist für Besucher geöffnet und verfügt über ein Museum, das das Familienhaus der Pücklers und eine Sammlung von Gemälden von Carl Blechen zeigt.