Burgruine in Dahme/Mark, Brandenburg, erbaut für die Herzöge von Sachsen-Weissenfels.
Schloss Dahme ist eine Ruine in Dahme/Mark, Brandenburg, Deutschland. Es wurde zwischen 1713 und 1714 für die Herzöge von Sachsen-Weissenfels erbaut und umfasst ältere Strukturen. Heute ist die Anlage ein Baudenkmal und bietet trotz ihres weitgehend ruinösen Zustands einen Einblick in ihre historische Bedeutung.
Burg Dahme ist eine historische Burgruine in Dahme/Mark im Landkreis Teltow-Fläming in Brandenburg, Deutschland. Sie wurde ursprünglich zwischen 1713 und 1714 unter der Leitung von Johann Christoph Schütze errichtet und diente den Herzögen von Sachsen-Weißenfels als repräsentativer Nebenwohnsitz. Die Burg wurde auf dem Gelände eines älteren Bauwerks errichtet, dessen Elemente in den neuen barocken Entwurf einbezogen wurden. Nordöstlich der Altstadt gelegen, ist die Burg von einem Park umgeben und durch Straßen wie die Nordhag und die Geschwister-Scholl-Straße begrenzt. Historisch wurde Dahme erstmals 1186 als Zentrum einer Burgherrschaft erwähnt, die von Erzbischof Wichmann von Seeburg erweitert wurde. Ihre strategische Lage an der Salzstraße nach Schlesien und nahe einer Furt über die Dahme machte sie zu einem bedeutenden Ort. Im Laufe der Jahrhunderte erfuhr die Burg verschiedene Eigentümerwechsel und Renovierungen. Im 19. Jahrhundert wurde sie als Museum und Schule genutzt. Obwohl sie im Zweiten Weltkrieg nicht beschädigt wurde, führte der anschließende Verfall zu ihrer Verschlechterung. Heute ist Burg Dahme in Brandenburg als Baudenkmal anerkannt und bietet Besuchern trotz ihres weitgehend ruinösen Zustands einen Einblick in ihre historische Bedeutung.