Mittelalterliche Burgruinen auf einem Hügel nahe dem Naugartener See, Brandenburg, Deutschland.
Die Höhenburg Naugarten ist eine mittelalterliche Höhenburg am Südufer des Naugartener Sees in Naugarten, einem Ortsteil von Nordwestuckermark in Brandenburg, Deutschland. Sie wurde zwischen dem 10. und 12. Jahrhundert erbaut und diente als slawische Befestigung und später als Wohnsitz eines deutschen Adligen.
Höhenburg Naugarten ist eine Burgstätte in Naugarten, einem Ortsteil von Nordwestuckermark in Brandenburg, Deutschland, am Südufer des Naugartener Sees. Sie wird als Höhenburg und slawischer Burgwall, auch Schloßberg genannt, identifiziert. Die Überreste sind zusammen mit der Niederungsburg Naugarten Teil der Burgwälle Naugarten. Nach dem Wikipedia-Text wurde die Burg auf einem natürlichen kleinen Hügel erbaut und datiert auf das 10. bis 12. Jahrhundert. Der Wall ist ungefähr quadratisch und misst etwa 60 mal 60 Meter. Er wird als Nachfolgeburg der Niederungsburg beschrieben. Das Plateau trug einst den Wohnsitz eines örtlichen slawischen Lokators, und heute sind dort keine Wallstrukturen mehr sichtbar. Aufgrund der natürlichen Verteidigungsposition boten wahrscheinlich einfache Palisaden Schutz. Um 1150 war das Gebiet in deutscher Hand, und der Schloßberg wurde vermutlich als slawische Burg aufgegeben. Deutsche Siedler nutzten den Ort weiterhin als Burg. Der ursprüngliche Siedlungsname war Novo Grad, was „Neue Burg“ bedeutet, und der Ort wurde erstmals am 1. Januar 1239 urkundlich erwähnt, als dort die ritterlichen Grundherren Borke von Kerkow lebten.