Historisches Schloss in Sonnewalde, Brandenburg, mit erhaltenem Torhaus und Anbau.
Schloss Sonnewalde, gelegen in Sonnewalde, Brandenburg, Deutschland, ist ein historisches Schloss, das ursprünglich um 1470/77 erbaut wurde. Es wurde von 1577 bis 1592 im Stil der Renaissance umgebaut. Obwohl bei einem Brand im Jahr 1949 vieles zerstört wurde, sind das Torhaus und der Westflügel erhalten geblieben. Es diente als Residenz der Grafen von Solms.
Schloss Sonnewalde ist eine ehemalige Burg in Sonnewalde, einer Stadt in Brandenburg, Deutschland. Sie war der Sitz der Standesherrschaft Sonnewalde und ist ein Baudenkmal in Brandenburg. Nach einem Brand ließ Botho von Ileburg die Festung um 1470/77 wieder aufbauen. Von 1577 bis 1592 wurde sie unter den Grafen von Solms zu einem Renaissance-Schloss erweitert, vermutlich nach Plänen von Christof Tendler, wobei Teile des spätgotischen Vorgängerbaus erhalten blieben. Die Anlage war einst von einem Graben und einer Mauer mit acht Türmen umgeben und bestand aus vier Gebäudeflügeln. Der größte Teil des Ensembles brannte 1949 ab. Erhaltene Elemente sind das zweigeschossige Torhaus, flankiert von Nebenbauten und mit einem Satteldach versehen, sowie ein westlicher Anbau mit Volutengiebeln. Über dem Tor befindet sich ein Allianzwappen der Familien Solms und Nassau. Das Gut war eng mit der Linie Solms-Sonnenwalde verbunden und umfasste um 1929 etwa 5.054 Hektar, womit es zu den größeren Besitzungen in Brandenburg zählte. Heute können das Schloss und der angrenzende Park mit dem Schlossparkführer Sonnewalde virtuell erkundet werden.