Neoklassizistisches Schloss in Bad Freienwalde, erbaut für den preußischen Adel.
Schloss Freienwalde ist ein neoklassizistisches Schloss in Bad Freienwalde, Brandenburg, Deutschland. Es wurde 1798–1799 von David Gilly als Sommerresidenz für Königin Friederike Luise von Preußen erbaut und 1909 von Walther Rathenau gekauft und restauriert. Die Anlage steht unter Denkmalschutz und ist für Besucher geöffnet.
Schloss Freienwalde ist ein neoklassizistisches Schloss in Bad Freienwalde, Brandenburg, Deutschland. Es wurde 1798–1799 nach Plänen von David Gilly für die preußische Königinwitwe Friederike Luise als Sommerresidenz erbaut. Nach ihrem Tod im Jahr 1805 stand das Schloss eine Zeit lang leer, und der Park wurde später von Peter Joseph Lenné neu gestaltet. 1909 kaufte Walther Rathenau das Anwesen und restaurierte es, wobei er im Inneren nur geringe Veränderungen vornahm, während er Teile der Fassade modernisierte und einen Balkon hinzufügte. Nach Rathenaus Ermordung im Jahr 1922 ging das Schloss unter der Bedingung an den Kreis über, dass sein Andenken bewahrt werde. Das Gebäude wurde 1991 erneut renoviert, und dort wurde eine Rathenau-Gedenkstätte eingerichtet. Im ehemaligen königlichen Theatersaal, einem Teehaus im Park, finden seit der Wiedervereinigung Konzerte, Theateraufführungen, Filmvorführungen und andere künstlerische Veranstaltungen statt. Der Ort steht außerdem unter Denkmalschutz als Baudenkmal. Anfang 2023 übernahm die Michael Linckersdorff Stiftung das Schloss und das Gelände und nutzt Schloss Freienwalde nun als Ort für Bildung, Kultur und Gedenken.