Herrenhaus aus dem 17. Jahrhundert mit neugotischer Kapelle in Brandenburg, Deutschland.
Herrenhaus Dannenwalde ist ein Herrenhaus in Dannenwalde, Gransee, Brandenburg, Deutschland. Es wurde im späten 17. Jahrhundert erbaut und verfügt über ein Hauptgebäude mit zwei Flügeln, die einen Innenhof bilden, sowie über eine neugotische Kapelle. Es befand sich bis 1945 im Besitz der Familie von Waldow und wird derzeit restauriert.
Herrenhaus Dannenwalde ist ein historisches Herrenhaus im Dorf Dannenwalde, einem Ortsteil von Gransee in Brandenburg, Deutschland. Ursprünglich im späten 17. Jahrhundert erbaut, wurde das Herrenhaus mehrfach renoviert, wobei 1937 bedeutende Veränderungen vorgenommen wurden. Die Hauptanlage besteht aus einem zentralen Gebäude, das von zwei Flügeln flankiert wird und einen geschlossenen Innenhof bildet. Gegenüber dem Haupteingang steht eine neugotische Kapelle, die 1821 errichtet wurde und die Gräber der Familie von Waldow beherbergt, die das Anwesen bis zu ihrer Vertreibung im Jahr 1945 besaß. Die Geschichte des Herrenhauses reicht bis ins Mittelalter zurück, als es zu Mecklenburg-Strelitz gehörte, und es wurde 1692 von der Familie von Waldow aus Brandenburg erworben. Zu den mit dem Herrenhaus verbundenen Persönlichkeiten gehören Wilhelm von Waldow, ein preußischer Politiker, und Alexander von Ungern-Sternberg, ein Maler und Dichter, der dort starb. Während des Zweiten Weltkriegs wurde das Herrenhaus geplündert, aber nicht zerstört. In der DDR-Zeit diente es als Oberschule, die nach Karl Sperling benannt war. Seit 1990 laufen Restaurierungsarbeiten; das Dach ist fertiggestellt, die Innenrenovierung steht jedoch noch aus. Das Herrenhaus ist als Baudenkmal in Brandenburg eingetragen und wird weiterhin restauriert.