Zweigeschossiges Herrenhaus in Gerswalde, Deutschland, mit historischer Bedeutung.
Schloss Gerswalde ist ein zweistöckiges Herrenhaus in Gerswalde, Deutschland, das zu einem größeren Anwesen mit Park und Garten gehört. Ursprünglich mit Burg Gerswalde verbunden, wurde es um 1900 von Felix von Arnim in seine heutige Form umgestaltet. Es ist ein ausgewiesenes Kulturdenkmal.
Schloss Gerswalde ist ein zweigeschossiges Herrenhaus im Dorf Gerswalde in Brandenburg, Deutschland. Es liegt südwestlich des Ortszentrums und östlich der Ruinen der Burg Gerswalde und ist Teil eines größeren Anwesens mit Park, Garten, Gärtnerhaus und Gewächshäusern. Ursprünglich war das Bauwerk Teil der äußeren Befestigungen der Burg Gerswalde, die seit 1463 im Besitz der Familie von Arnim war. 1724 wurde ein Herrenhaus errichtet und später um 1832 in ein Schloss umgewandelt. Das als „Weiße Hof“ bekannte Gebäude erreichte um 1900 unter Felix von Arnim und seiner amerikanischen Frau Emily seine endgültige Form; sie finanzierten die Renovierung mit US-Dollar. Sie fügten unter anderem eine zentrale Treppe, große Steinterrassen, einen Stall und einen Schlossteich hinzu. Das Anwesen ist in Deutschland als Kulturdenkmal anerkannt. Emily von Arnim führte kalifornische Tafelobstsorten in den Garten ein und steigerte damit seinen Ruf über die Region Uckermark hinaus. Nach einem Brand Mitte der 1960er Jahre wurde das Mansarddach nicht wiederhergestellt. Heute wird das Anwesen als Kinder- und Jugendheim genutzt, das von einer gemeinnützigen Organisation betrieben wird, und der Park ist für die Öffentlichkeit zugänglich.