Klassisches Herrenhaus mit Park in Golßen, Brandenburg, Deutschland.
Schloss Golßen ist ein klassisches Herrenhaus in Golßen, Brandenburg, Deutschland. Um 1720 für Johann Justus Vieth erbaut, zeichnet es sich durch neoklassizistische Architektur aus. Zum Gut gehören ein Landschaftspark, ein Eiskeller und das Fontana-Denkmal, die alle in Brandenburgs Denkmalliste als Kulturdenkmale eingetragen sind.
Schloss Golßen ist ein klassisches Herrenhaus in der Stadt Golßen im Landkreis Dahme-Spreewald in Brandenburg, Deutschland. Es wurde um 1720 für Johann Justus Vieth, einen preußischen Kriegs- und Domänenrat, erbaut und ist ein Beispiel klassizistischer Architektur. Ursprünglich ein langgestreckter rechteckiger Putzbau, wurde es Mitte des 19. Jahrhunderts umfassend renoviert, darunter mit dem Anbau vierachsiger Seitenflügel nach Entwürfen des Architekten Eduard Knoblauch. Das Anwesen ist von einem Landschaftspark umgeben, der um 1880 von Eduard Petzold angelegt wurde und seltene Baumarten, einen künstlichen Teich sowie ein Fontana-Denkmal für Gräfin Amalie Sophie Henriette von Fontana umfasst. Der Park wurde 2010 restauriert. Der gesamte Komplex, einschließlich des Herrenhauses, des Parks, des Eiskellers und weiterer Bauwerke wie Inspektorenhäuser und Stallungen, steht als Kulturdenkmal in der Denkmalliste Brandenburgs. Im Laufe der Jahre diente das Herrenhaus verschiedenen Zwecken, darunter als Landambulanz, Kindergarten und Bibliothek. Derzeit arbeitet eine örtliche Bürgerinitiative daran, Schloss Golßen zu erhalten und wiederzubeleben, organisiert Veranstaltungen und sammelt Spenden, um seine historische Bedeutung zu bewahren und das gesellschaftliche Engagement zu fördern.