Zweigeschossiges Gutshaus in Drahnsdorf-Falkenhain, um 1900 klassizistisch ausgebaut.
Privat genutztes Gutshaus in Drahnsdorf-Falkenhain in Brandenburg, etwa 200 Meter nordöstlich der Kirche. Der zweigeschossige Putzbau mit Walmdach wurde Ende des 18. Jahrhunderts für die Familie von Flemming errichtet und um 1900 klassizistisch gestaltet. Um 1910/12 erfolgte ein Ausbau im Neu-Biedermeierstil; Turm und Säulenportal wurden später abgebrochen.
Das Gutshaus Falkenhain ist ein Gutshaus in Drahnsdorf-Falkenhain im Landkreis Dahme-Spreewald in Brandenburg, Deutschland. Es liegt etwa 200 Meter nordöstlich der Kirche. Der Bau ist ein zweigeschossiger Putzbau mit Walmdach und befindet sich in Privatbesitz; als Eigentümer wird Rainer Gindele aus Berlin genannt. Nach den vorliegenden Angaben wurde das Gutshaus Ende des 18. Jahrhunderts für die Familie von Flemming errichtet. Es wird als Rittersitz beschrieben; das Schloss entstand um 1900 im klassizistischen Stil. Um 1910/12 wurde das Gebäude im Neu-Biedermeierstil ausgebaut, wobei ein Säulenportal und ein Turm hinzugefügt wurden. Nach 1945 wurde der Turm an der Westseite gesprengt, und nach 1947 wurden Säulenportal und Turm abgebrochen. In der späteren Nutzung diente das Gutshaus nach 1990 als Gemeinderaum und Jugendclub. Als Besitzer im 19. Jahrhundert ist Freiherr Otto Theodor von Manteuffel genannt. Die überlieferten Angaben nennen zudem einen möglichen frühen Bezug zu „Conradus de Valkenhagen“ im Jahr 1354, versehen jedoch mit einem Fragezeichen. Insgesamt erscheint das Gutshaus Falkenhain als historischer Gutshofbau mit mehrfachen Umbauten und Verlusten im 20. Jahrhundert.