Spätklassizistisches Schloss in Dahlwitz-Hoppegarten, 1855/56 von Friedrich Hitzig erbaut.
Schloss Dahlwitz ist ein spätklassizistisches Schloss in Dahlwitz-Hoppegarten in Brandenburg. Es wurde 1855/56 nach Plänen von Friedrich Hitzig für Carl Heinrich von Treskow erbaut. Nach 1947 diente es als Kindergarten und Schulhort. Seit 2004 wurde es schrittweise saniert; heute gehört es einem privaten Eigentümer und beherbergt Wohnungen.
Schloss Dahlwitz, auch Schloss Dahlwitz-Hoppegarten, ist ein spätklassizistisches Schloss im Ortsteil Dahlwitz-Hoppegarten der Gemeinde Hoppegarten im Landkreis Märkisch-Oderland in Brandenburg. Es wurde 1855/56 als Gutshaus errichtet, nachdem die Adelsfamilie von Treskow ein früheres Herrenhaus der Familie von Marschal abreißen ließ. Mit Planung und Bau wurde der Berliner Architekt Friedrich Hitzig beauftragt; als Bauherren werden Carl Heinrich von Treskow und seine Ehefrau Marianne von Knoblauch-Pessin genannt. Zur Bauzeit bestand bereits seit 1821 ein Landschaftsgarten, der von Peter Joseph Lenné geplant und ausgeführt worden war. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde der Turm aufgestockt; außerdem erhielt das Schloss an der Nordseite einen Anbau mit einem als Atelier genutzten Saal und einer Küche. Zwei Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde die Gutsbesitzerfamilie enteignet, und das Schloss wurde zu einem Kindergarten umgebaut. Dabei gingen fast alle Schmuckelemente der Fassade verloren, Innentüren wurden ersetzt und die übrige Ausstattung entfernt. Bis 1997 diente das ehemalige Gutshaus weiterhin als Kindergarten und Schulhort. Ab 2004 wurde es durch die Brandenburgische Schlösser GmbH schrittweise saniert; 2007 erhielt es seine ursprüngliche rote Färbung und den Außenstuck zurück. Seit 2019 ist es in Privatbesitz; dort entstanden Wohnungen und ein Raum für kleinere Veranstaltungen.