Denkmalgeschütztes neobarockes Herrenhaus mit Park in Schönhagen bei Trebbin.
Villa Schönblick ist ein denkmalgeschütztes, neobarockes Herrenhaus in Schönhagen, einem Ortsteil von Trebbin in Brandenburg. Es wurde in den frühen 1900er-Jahren nach Plänen von Ernst Lessing für Rudolf Mosse errichtet. Zum Anwesen gehören ein etwa 1,5 Hektar großer Park, ein Monopteros und ein Eiskeller.
Die Villa Schönblick ist ein denkmalgeschütztes, neobarockes Herrenhaus in Schönhagen, einem Ortsteil der Stadt Trebbin im Landkreis Teltow-Fläming in Brandenburg. Das Gebäude steht mit Park auf einer eingezäunten Anhöhe am Ende der Straße Schönhagener Gutshof. Nachdem Arthur von Thümen das Gut 1897 verkauft hatte, erwarb der Verleger Rudolf Mosse Schönhagen und Stangenhagen und ließ in den frühen 1900er-Jahren nach Plänen des Architekten Ernst Lessing ein Herrenhaus errichten. Das genaue Baudatum ist unklar; genannt werden „1902/1910“ beziehungsweise vermutlich um 1910. In der Zeit des Nationalsozialismus wurde Mosse enteignet. Nach dem Zweiten Weltkrieg nutzte die Gemeinde die Villa zunächst als Kindergarten, später als Bezirksschule für Weiterbildung von Schulfunktionären und ab 1978 zur Unterbringung von Familien. Ab 1990 diente sie der Brandenburgischen Landesregierung als Weiterbildungsstätte des Sozialpädagogischen Fortbildungswerkes Brandenburg, wurde aufwendig saniert und bis 1997 als Schulungsobjekt genutzt. Nach der Rückübertragung an die Erben der Familie Mosse stand sie 2020 zum Verkauf. Das zweigeschossige, neunachsige Haus besitzt ein abgewalmtes Mansarddach und einen von Westen u-förmigen Grundriss. Zum Anwesen gehört ein rund 1,5 Hektar großer, neobarocker Villengarten mit Monopteros und Eiskeller.