Neoklassizistisches Gutshaus am Untersee in Wusterhausen/Dosse-Bantikow, Brandenburg.
Schloß Bantikow ist ein Gutshaus in Wusterhausen/Dosse-Bantikow in Brandenburg. Die breitgelagerte, eingeschossige Dreiflügelanlage mit älterem Kern wurde 1905/06 durch Paul de Gruyter neoklassizistisch umgebaut. Sie liegt am rechten Ufer des Untersees und gehört zu einer Anlage mit Schlosspark. Heute dient das Haus der Kinder- und Jugendhilfe.
Schloß Bantikow, auch als Gutshaus Bantikow bezeichnet, ist ein Gutshaus in Wusterhausen/Dosse-Bantikow in Brandenburg, Deutschland. Es liegt in der Dorfstraße 34 am rechten Ufer des Untersees und verfügt über einen Schlosspark. Beschrieben wird die Anlage als breit gelagerte, eingeschossige Dreiflügelanlage mit älterem Kern in neuklassizistischen Formen. Markant sind ein zweigeschossiger Mittelrisalit mit Kolossalpilastern sowie seeseitig unterschiedlich lange Flügel. Zur Geschichte ist angegeben, dass das Gebäude 1905/06 durch Paul de Gruyter neoklassizistisch umgebaut wurde. Als Besitzer werden unter anderem Paul de Gruyter, der das Anwesen 1903 kaufte, sowie Kurt Glass, der es 2000 erwarb, genannt; außerdem erscheint die Bödecker-Familienstiftung für Kinder in den vorliegenden Angaben. Für die Zeit von 1991 bis 1999 ist eine Nutzung als Schulungsheim der Bundesanstalt für Arbeit vermerkt. Von 2016 bis 2018 war das Haus an das Berliner Elisabeth-Stift vermietet. Als heutige Nutzung wird eine Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe in privater Trägerschaft der Sozial Werk Winterstein gGmbH genannt. Die vorliegenden Angaben verorten das Gutshaus in Bantikow im Landkreis Ostprignitz-Ruppin.