Montagekran und Wahrzeichen in Eberswalde, dient als Aussichtspunkt.
Der Montageeber ist ein 58 Meter hoher Montagekran in Eberswalde, Brandenburg. Er wurde 1954 erbaut und diente bis 1990 als Montagekran. Heute ist er ein Baudenkmal und Aussichtspunkt im Familiengarten Eberswalde, von dem aus man bei klarem Wetter den Berliner Fernsehturm sehen kann.
Der Montageeber, auch bekannt als Eberkran, ist ein markantes Wahrzeichen in Eberswalde, Brandenburg. Dieser etwa 58 Meter hohe Montagekran wurde 1954 erbaut und nach dem Wappentier der Stadt benannt. Ursprünglich diente er bis 1990 im Kranbau Eberswalde als Montagekran, wo er elektrisch betrieben wurde. Die Konstruktion des Krans basiert auf einer geschweißten Stahlprofil-Fachwerkkonstruktion, die 1932 in Eberswalde patentiert wurde. Diese Bauweise ermöglicht es, die Hakenhöhe bei wechselnder Entfernung des Kranarms konstant zu halten. Nach 1990 wurde der Kran nicht mehr benötigt und 2001 demontiert, an den Rand des ehemaligen Firmengeländes versetzt und rekonstruiert. Heute ist der Montageeber Teil des Familiengartens Eberswalde und dient als Aussichtspunkt. Von der Aussichtsplattform in etwa 30 Meter Höhe kann man bei gutem Wetter den Berliner Fernsehturm sehen, der 50 Kilometer entfernt ist. Der Montageeber ist als Baudenkmal anerkannt und ein Beispiel für die industrielle Geschichte der Region. Ein weiteres Exemplar dieses Krans steht im Hamburger Hafen. Der Kran ist nicht nur ein technisches Meisterwerk, sondern auch ein bedeutendes kulturelles Erbe, das die Ingenieurskunst der damaligen Zeit widerspiegelt.