Neobarockes Herrenhaus in Bärenklau, Brandenburg, erbaut 1928–1930.
Schloss Bärenklau ist ein neobarockes Herrenhaus in Bärenklau, Schenkendöbern, Brandenburg, Deutschland. Es wurde zwischen 1928 und 1930 für den Textilfabrikbesitzer Ernst C. Lehmann erbaut und ist ein geschütztes Baudenkmal. Entworfen von Alfred Breslauer, verfügt es über ein Mansarddach und dient als Kulturdenkmal.
Schloss Bärenklau ist ein Herrenhaus im Dorf Bärenklau, das zu Schenkendöbern im Landkreis Spree-Neiße in Brandenburg, Deutschland, gehört. Es wurde zwischen 1928 und 1930 erbaut und im Auftrag von Ernst C. Lehmann, einem Textilfabrikanten aus Guben, errichtet. Das Gut Bärenklau hat eine lange Geschichte, die erstmals 1295 dokumentiert ist, und erlebte im Laufe der Jahrhunderte zahlreiche Eigentümerwechsel. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts erwarb Hugo Hardy das Gut und übertrug es später an seine Tochter, die es 1926 für 45.000 Reichsmark an Lehmann verkaufte. Das von dem Architekten Alfred Breslauer mit Unterstützung von Paul Salinger entworfene Herrenhaus ist ein Bauwerk im neobarocken Stil mit einem zweigeschossigen Gebäude, Mansarddach und einem markanten Portikus an der Nordfassade. Das Gebäude besteht aus massivem Mauerwerk mit Putzfassade. Schloss Bärenklau ist als geschütztes Baudenkmal in der brandenburgischen Denkmalliste eingetragen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Anwesen vom Freien Deutschen Gewerkschaftsbund genutzt und diente später verschiedenen Bildungszwecken. Nach der deutschen Wiedervereinigung wurde es privatisiert und beherbergt heute die Living Bauhaus Kunststiftung, die als Ausstellungsraum und Kunstsammlung dient und seine historische und kulturelle Bedeutung bewahrt.