Historisches Herrenhaus im Verfall in Luckaitztal, Brandenburg, Deutschland.
Schloss Neudöbern, auch bekannt als Herrenhaus Neudöbern, ist ein historisches Herrenhaus in Neudöbern, Luckaitztal, Brandenburg, Deutschland. Es wurde 1703 auf Befehl des sächsischen Kurfürsten August II. erbaut, ist ein geschütztes Baudenkmal, befindet sich jedoch derzeit in einem Zustand des Verfalls.
Schloss Neudöbern, auch bekannt als Herrenhaus Neudöbern, ist ein historisches Herrenhaus im Dorf Neudöbern, innerhalb der Gemeinde Luckaitztal im Landkreis Oberspreewald-Lausitz in Brandenburg, Deutschland. Das Herrenhaus ist als Baudenkmal anerkannt, befindet sich jedoch derzeit in einem Zustand des Verfalls. Der Bau des Herrenhauses begann Anfang des 18. Jahrhunderts auf Befehl des sächsischen Kurfürsten August II., auch bekannt als August der Starke, und wurde 1703 vollendet. Zuvor befand sich an diesem Ort eine Wasserburg, die erstmals 1440 erwähnt wurde. Zunächst wurde das Gut von der Adelsfamilie Thielau/Thilau genutzt, die die Lehnsrechte über Neudöbern innehatte. 1890 kam das Anwesen in den Besitz der Familie des Grafen Wilhelm von Pourtalès. Das Gebäude ist ein zweigeschossiger barocker Bau mit neun Achsen und einem Walmdach, der auf einem Findlingspfahlfundament steht. Es ist durch Setzungen infolge sinkenden Grundwassers bedroht. Trotz seines Schutzstatus wurden keine jüngeren Renovierungen gemeldet. Schloss Neudöbern befindet sich an der Lindenallee und besitzt einen bedeutenden kulturellen und historischen Wert, dokumentiert im Dehio-Handbuch für Brandenburg. Für weitere Informationen wenden Sie sich an das Brandenburgische Landesamt für Denkmalpflege.