Verlassene slawische Burganlage auf einer Halbinsel in Brandenburg.
Burgwall Liebenberg ist eine wüste slawische Burganlage im Landkreis Löwenberger Land in Brandenburg, Deutschland. Sie liegt auf einer Halbinsel im Großen Lankesee, stammt aus dem 8. bis 12. Jahrhundert und ist in Deutschland als Kulturdenkmal anerkannt.
Burgwall Liebenberg ist eine Wüstung einer Burg im nördlichen Teil Brandenburgs, Deutschland, im Gebiet von Löwenberger Land. Die Anlage ist in Deutschland als Kulturdenkmal anerkannt. Die Burg, auch als slawischer Burgwall bekannt, stammt aus dem 8. bis 12. Jahrhundert und liegt auf einer Halbinsel im Großen Lankesee, einem See in der Region. Der Ort wird als Niederungsburg charakterisiert, also als eine Art Niederungsburg, und als Burgstall bezeichnet, was darauf hinweist, dass hier einst eine Burg stand, die heute jedoch in Ruinen liegt. Theodor Fontane, ein bedeutender deutscher Autor, erwähnte den Ort in seinem Werk „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ und deutete an, dass er während der wendischen Zeit als Verteidigungspunkt und später als deutscher Stützpunkt diente. Der Name „Burgberg“ weist auf seine historische Bedeutung als befestigter Ort hin. Obwohl wenig über die frühe Geschichte des Dorfes und der Burg Liebenberg bekannt ist, wird angenommen, dass der Ort zunächst vom Stamm der Ukranen und später von Deutschen genutzt wurde. Das Gebiet ist von archäologischem Interesse und bietet Potenzial für Ausgrabungen, um mehr über seine Vergangenheit zu erfahren.