Historische Schlossanlage in Zossen, Brandenburg, Deutschland, aus dem 13. Jahrhundert.
Schloss Zossen ist ein historischer, geschützter Schlosskomplex in Zossen, Brandenburg, Deutschland. Im 13. Jahrhundert erbaut, begann es als Wasserburg und Grenzfestung und wurde später zu einer Befestigungsanlage erweitert. Das erhaltene Ensemble umfasst das Torhaus, die Bastion, Mauerstrukturen und weitere Nebengebäude im Stadtpark der Stadt.
Zossen Castle, offiziell bekannt als „Schlossanlage mit Hauptgebäude, Torhaus, Rondell, Wallanlage, Gewölbegang, Pferdestall und Remise“, ist ein historischer Schlosskomplex in Zossen, Brandenburg, Deutschland. Es ist als Baudenkmal anerkannt. Das Schloss wurde ursprünglich im 13. Jahrhundert als Wasserburg auf einem kleinen Hügel errichtet, möglicherweise an der Stelle einer ehemaligen slawischen Befestigung. Zunächst Teil der Markgrafschaft Meißen, diente es als Grenzfeste. Der Besitz wechselte mehrfach den Besitzer, insbesondere 1490 an Johann Cicero, Markgraf von Brandenburg. Eustachius von Schlieben erweiterte es 1536 zu einer Festung. Der Schlosskomplex umfasst mehrere Bauwerke wie das Torhaus, die Bastion und die Wallanlage. Das Hauptgebäude, bekannt als Herrenhaus, wurde zwischen 1580 und 1600 errichtet und mehrfach renoviert. Es weist eine H-förmige Gestaltung mit zwei Geschossen, Satteldächern und Giebeldächern auf. Das Torhaus stammt aus der Zeit um 1500 und hat ein Walmdach. Das Schloss befindet sich in der Kirchstraße in Zossen und ist über die Bundesstraße 96 und 246 erreichbar. Heute wird es vom Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologischen Landesmuseum verwaltet und dient als historisches Denkmal.