Schloss aus dem 18. Jahrhundert und denkmalgeschützte Stätte in Müncheberg, Brandenburg, Deutschland.
Schloss Trebnitz ist ein Schloss aus dem 18. Jahrhundert in Müncheberg, Brandenburg, Deutschland. Zum Anwesen gehören ein Hauptschloss, ein Ehrenhof, ein Park und ehemalige Wohngebäude, die alle als Baudenkmale geschützt sind. Es dient als Kultur- und Bildungszentrum mit Schwerpunkt auf internationalen Austauschprojekten, insbesondere mit Polen.
Schloss Trebnitz ist ein historisches Schloss im Dorf Trebnitz, das zu Müncheberg im Landkreis Märkisch-Oderland in Brandenburg, Deutschland, gehört. Das Gut, das bis ins 18. Jahrhundert zurückreicht, umfasst das Hauptschloss, einen Ehrenhof, einen Park sowie verschiedene ehemalige Wohn- und Wirtschaftsgebäude. Es wird aufgrund seiner historischen, städtebaulichen und kulturellen Bedeutung als Baudenkmal anerkannt. Die Ursprünge von Trebnitz reichen bis ins Jahr 1124 zurück und gehen auf das von der Schlesischen Kloster Trebnitz gegründete Kloster zurück. Das Gebiet gehörte zum Lebuser Land, bis die askanischen Markgrafen von Brandenburg im 13. Jahrhundert die Kontrolle übernahmen. Das Dorf wurde 1432 von den Hussiten zerstört. Das Gut wurde zwischen 1904 und 1910 unter der Familie Brünneck umfassend renoviert und in ein Schloss im neobarocken Stil umgestaltet. Heute wird Schloss Trebnitz vom Verein Schloss Trebnitz Bildungs- und Begegnungszentrum e.V. verwaltet, der sich auf kulturelle und Bildungsprogramme konzentriert, insbesondere auf die Förderung der deutsch-polnischen Beziehungen. Der Ort veranstaltet verschiedene Events, Workshops und internationale Austauschprojekte. Der Schlosskomplex mit seinem weitläufigen Park, der von Johann Gottlieb Gleditsch gestaltet und später von Peter Joseph Lenné neu angelegt wurde, bleibt ein bedeutendes kulturelles und historisches Wahrzeichen der Region.