Neoklassizistisches Schloss mit Park im englischen Stil in Steinhöfel, Brandenburg, Deutschland.
Schloss und Landschaftspark Steinhöfel ist ein neoklassizistisches Schloss in Steinhöfel, Brandenburg, Deutschland. Es wurde um 1730 erbaut und weist neobarocke Umbauten sowie einen Park im englischen Stil auf. Einst ein Adelssitz, dient es heute als denkmalgeschütztes Hotel, das für seine architektonische Schönheit und historische Bedeutung bekannt ist.
Schloss und Landschaftspark Steinhöfel ist ein neoklassizistisches Schloss in der Gemeinde Steinhöfel, Landkreis Oder-Spree, Brandenburg, Deutschland. Ursprünglich um 1730 von der adligen Familie von Wulffen erbaut, hat das Schloss mehrere Veränderungen durchlaufen. Im Jahr 1759, während des Siebenjährigen Krieges, nutzte Friedrich der Große den Park als Rastplatz vor der Schlacht bei Kunersdorf. Das Anwesen wurde 1774 an den Staatsminister Baron Joachim Christian von Blumenthal verkauft und später 1790 von Valentin von Massow erworben, der den Architekten David Gilly beauftragte, es im neoklassizistischen Stil umzugestalten. Das Schloss weist neobarocke Veränderungen auf, darunter einen Mittelrisalit mit Dreiecksgiebel und Balkonen. Der umliegende englische Park, vermutlich von Johann August Eyserbeck entworfen, erhöht seine Schönheit und historische Bedeutung. Im 20. Jahrhundert wurde das Schloss im Zuge von Landreformen enteignet und für verschiedene Zwecke genutzt, darunter als Kindergarten und Wohnungen. Ab 1991 wurde es mit Unterstützung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz umfassend restauriert. Heute wird Schloss Steinhöfel als denkmalgeschütztes Hotel mit etwa 50 Betten betrieben und bietet Gästen eine Mischung aus historischem Charme und modernem Komfort. Das Schloss und sein Park gelten als eine der schönsten Adelssitze der Region.