Historisches Hotel in Rühstädt, Brandenburg, mit klassischer Architektur.
Das Schloßhotel Rühstädt ist ein historisches Hotel in Rühstädt, Brandenburg, Deutschland. Ursprünglich 1782 von Magdalene von Jagow als Schloss erbaut, zeigt es frühklassizistische Architektur. 2002 in ein Hotel umgewandelt, ist es von Naturlandschaften umgeben und bekannt für seine malerische Lage und die dort nistenden Störche.
Schloßhotel Rühstädt ist ein historisches Hotel im Dorf Rühstädt, das zum Landkreis Prignitz in Brandenburg, Deutschland, gehört. Ursprünglich wurde es zwischen 1780 und 1782 von Magdalene von Jagow und ihrem Ehemann Georg Otto Friedrich von Jagow als Schloss errichtet; es entstand an der Stelle einer früheren Burg, die niedergebrannt war. Das Gebäude zeigt einen strengen frühklassizistischen Architekturstil mit Stuckdetails. Im Laufe der Jahre wurde das Schloss mehrfach erweitert, darunter durch Anbauten in den Jahren 1888–1889, 1911 und 1990–1992. Eine umfassende Restaurierung fand zwischen 2000 und 2001 statt und machte es bis 2002 zu einem Hotel. Der zweigeschossige Bau verfügt über ein Satteldach und markante Risalite an der Hofseite. Zum Komplex gehören eine Orangerie, ein Wasserturm mit dem Namen „Storchenturm“, Lagergebäude und ein Park. Der Ort ist als architektonisches Baudenkmal in Brandenburg anerkannt. In der Nähe der mittelalterlichen Backsteinkirche von Rühstädt gelegen, bietet das Hotel eine ruhige Umgebung mit Blick auf die umliegenden Naturlandschaften, darunter die Elbe und nistende Störche. Es liegt nahe der charmanten Stadt Bad Wilsnack und bietet Möglichkeiten zur Erholung und Freizeitgestaltung über Wander- und Radwege.