Barockes Herrenhaus und Kulturdenkmal in Rogäsen, Brandenburg, Deutschland.
Das Gutshaus Rogäsen ist ein Herrenhaus im Barockstil in Rogäsen, Brandenburg, das 1780 erbaut wurde. Es umfasst einen Park, Stallungen und Diensträume für das Personal. Historisch im Besitz der Familie von Wartensleben, wurde es 1945 enteignet. Heute steht es als geschütztes Denkmal unter Erhaltungsschutz und wird konservatorisch betreut.
Das Gutshaus Rogäsen, auch als Herrenhaus oder Schloss bekannt, ist ein Herrenhaus im Barockstil in Rogäsen, Landkreis Potsdam-Mittelmark, Brandenburg, Deutschland. Es wurde 1780 erbaut und zeichnet sich durch eine markante Fassade mit einem Balkon und einem Wappen über dem Haupteingang aus. Zum Anwesen gehören ein Park von etwa 25.000 Quadratmetern, Ställe und Dienerwohnungen, und es ist als geschütztes Denkmal (Baudenkmal) ausgewiesen. Historisch befand sich das Gut über 500 Jahre lang im Besitz der Familie von Werder und später ab Mitte des 19. Jahrhunderts bis 1945 im Besitz der Familie von Wartensleben. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Anwesen von der sowjetischen Verwaltung enteignet und als Kommandoposten und später zur Unterbringung vertriebener Familien genutzt. 1957 diente es Bildungszwecken als Schule und Kindergarten. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands suchte die Gemeinde nach Käufern, um das Anwesen zu erhalten, was 1997 zum Verkauf an Berliner Geschäftsleute und später im Jahr 2000 an die Familie König, Nachkommen der letzten Gräfin, führte. Derzeit wird das Gutshaus Rogäsen als Denkmal des architektonischen Erbes anerkannt, wobei fortlaufende Erhaltungsmaßnahmen unternommen werden, um seine historische Bedeutung und Struktur zu bewahren.