Schlossruine einer ehemaligen Gutsanlage in Hohenlandin bei Schwedt/Oder, Brandenburg.
Schlossruine Hohenlandin ist die Ruine eines 1861 im Tudorstil errichteten ehemaligen Schlosses in Hohenlandin, einem Gemeindeteil von Landin in der Stadt Schwedt/Oder in Brandenburg. Sie gehört zu einer denkmalgeschützten Gutsanlage mit Gutspark, Wirtschaftshof und einem 1822 von Lenné entworfenen Park westlich des Schlosses.
Die Schlossruine Hohenlandin gehört zur Gutsanlage in Hohenlandin, einem bewohnten Gemeindeteil im Ortsteil Landin der Stadt Schwedt/Oder im Landkreis Uckermark in Brandenburg. Das ehemalige Schloss wurde 1861 im Tudorstil errichtet und gilt als Teil eines strukturierten Gesamtensembles. Als Architekt wird Ferdinand Neubert-Wrietzen genannt. Bauherr war Wilhelm Georg von Warburg, der das Haus 1860/1861 auf den Fundamenten des alten Herrensitzes errichten ließ; es gilt als faktischer Neubau. Die Geschichte des Gutes reicht weit zurück. Für Hohenlandin werden um 1500 die Gebrüder von Biesenbrücher als Besitzer genannt, später unter anderem Berndt von Biesenbrow, Peter von Wichmannsdorf, Daniel von Stephany, Friedrich Wilhelm von Beer und ab 1798 Adolph Friedrich von Warburg. 1865 verkaufte Wilhelm Georg von Warburg Schloss und Gut Hohenlandin. Schon im 1879 amtlich publizierten Generaladressbuch der Rittergutsbesitzer in Preußen wird die Familie Müller als Eigentümer von Schloss und Gut Hohenlandin genannt. Zur denkmalgeschützten Anlage gehören neben dem Gutshaus als Ruine auch der Gutspark und der Wirtschaftshof. Westlich des Schlosses liegt ein 1822 von Lenné entworfener Park. Die Ruine ist damit Teil eines historisch gewachsenen Rittergutsensembles in Brandenburg.