Beobachteturm in Merzdorf mit Blick auf das Cottbuser Seenprojekt.
Der Aussichtsturm Merzdorf ist ein Beobachtungsturm in Cottbus, Brandenburg, Deutschland. Er wurde von 2003 bis 2004 im Rahmen des Projekts "Cottbuser Ostsee" errichtet und ragt mit einer Höhe von 34 Metern auf. Besucher müssen 173 Stufen erklimmen, um die Aussichtsplattform zu erreichen.
Der Aussichtsturm Merzdorf ist ein Beobachtungsturm in Merzdorf, einem Teil von Cottbus in Brandenburg, Deutschland. Er wurde zwischen 2003 und 2004 im Rahmen des Projekts Cottbuser Ostsee von Vattenfall Europe Mining and Generation errichtet und ragt mit einer Höhe von 34 Metern auf. Der Turm bietet eine Aussichtsplattform nach dem Aufsteigen von 173 Stufen, die einen Panoramablick auf den zukünftigen Cottbuser See einschließlich der Kraftwerk Jänschwalde und des ehemaligen Cottbus-Nord Tagebaus ermöglicht. Der Turm wurde im Dezember 2006 fertiggestellt und dient als Wahrzeichen für Besucher, die das sich verändernde Bergbau-Landschaft in ein Erholungssee-Gebiet beobachten können. Die Errichtung des Sees ist geplant zwischen 2018 und 2030 nach dem Stillstand der Tagebaue Cottbus-Nord im Jahr 2015. Umweltorganisationen fordern den Schutz der nahegelegenen Lakomaer Teiche, die kulturellen Wert haben und wichtige Lebensräume für Tierarten sind. Im April 2024 gab der Künstler Marcus Preuß dem Turm eine neue farbenfrohe Gestaltung mit einer Fläche von 420 Quadratmetern. Der Turm ist per Auto gut erreichbar über die B97-Ringstraße um Cottbus, und es gibt Parkplätze in der Nähe des Beobachtungspunkts. Radfahrer können benachbarte markierte Fahrradwege nutzen, darunter den Fürst-Pückler-Radweg. Besucher des Aussichtsturms Merzdorf erleben einen einzigartigen Blick auf die sich verändernde Landschaft der Lausitzer Region und beobachten das Übergangsprozess von industrieller Bergbau zu Erholungsurlaub.